KANADA   I.          01. Juni   -   24. September  2015

 

  TEIL  1   NOVA SCOTIA   (NS)  Nordosten   ·   PRINCE EDWARD ISLAND   (PE)

  TEIL  2   NEW BRUNSWICK   (NB)  Osten   ·   QUÉBEC  (QC)  Nordosten

  TEIL  3   NEW BRUNSWICK  (NB)  Westen  und Süden  · 

  TEIL  4   NOVA SCOTIA   (NS)  Norden - Westen - Süden und Cape Breton Island

  TEIL  5   NEWFOUNDLAND   (NL)

  TEIL  6   LABRADOR - (NL)   ·   QUEBEC - (QC)   ·   ONTARIO - (ON)   ·   MANITOBA - (MB)   ·   SASKATCHEWAN - (SK)   ·   ALBERTA - (AB)

 

  INHALTSVERZEICHNIS   NORDAMERIKA   SEITENENDE

 

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 KANADA   I   -   Teil 6

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  INHALTSVERZEICHNIS   SEITENENDE

  6.   -   25. September 2015

  LABRADOR   (NL)      Sprichwort der Einheimischen:    In Labrador gibt es nur zwei Jahreszeiten   WINTER   und   BLACK FLIES

                                      Schneefall durchschnittlich 335 Zentimeter

  QUEBEC   (QC)   Je me souviens   ·   ONTARIO   (ON)   Yours to discover   ·  MANITOBA   (MB)

  SASKATCHEWAN   (SK)   ·   ALBERTA   (AB)

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  6. September 2015

  Sonnige und ruhige Überfahrt

  Nur ein paar Kilometern nach Osten und wir sind in Labrador, dem  BIG LAND

 

  1. Etappe

  TRANS LABRADOR HIGHWAY  -  T.L.H.

  Von L'Anse-au-Claire bis Pinware  ( 104KM )

 

 

 

     In  L'ANSE-AU-CLAIRE

 

     - Prima Touristeninformation in einer ehemaligen Kirche

     - Da wir den T.L.H.  fahren wollen,

       bekommen wir ein SAT-Telefon der Regierung zum kostenlosen Ausleihen angeboten.

     - Danke - wir haben Kurzwellenfunk dabei.

 

     - Schöner Sandstrand

 

 

 

     Abbiegen nach

     L'ANSE-AMOUR, einem winzigen Fischerdorf

 

     Am Kap

     - Einer der höchsten Leuchttürme Kanadas

     - Fundamente einer Marconi-Station

   

     An 9 von 10 Tagen kann hier Nebel sein!

 

     Suchbild mit Eisberg

 

 

 

     Ganz in der Nähe die weit verstreuten Wrackteile des 

     leichten Kreuzers  H.M.S. RALEIGH

 

 

     1922 im Sommer mit Volldampf auf Grund gelaufen

     bei dem Versuch,

     dem einzigen Eisberg weit und breit auszuweichen!

     1926 gesprengt

 

 

 

 

 

  Ü-Platz ProvPark   PINWARE RIVER   ( N51°37'58" W56°41'47" )

  Schön gelegen an der Mündung des Flusses: Langer Sandstrand  -  viele Wasservögel  -  Schneeschuh-Hasen

  Die Hauptsaison der  Black Flies  ist vorbei, wir können sie mit unserem 'Hausmittel' leicht in Schach halten.

 

     Blaumann-Arbeiten:  19 Schmiernippel versorgen

      5 x  Lenkung und Gelenkkugeln

      6 x  Kardanwellen

      4 x  Blattfedern

      4 x  Hecktüren

  

     Verdächtige Wolken am Abend ...

      ... nächster Tag Dauerregen bei 8 Grad.

     Ausflug nach   RED BAY  zum Aufladen der Batterien und zum

    Antennenaufbau im Regen und

    Funken als VO2/DJ8QP  @ WCA  VE-00165 RED BAY

  

  Zurück zum   PINWARE RIVER  und den Rest des Tages mit Lesen, Computerarbeit, heißer Dusche, Internet, ... verbringen,

  denn das Wetter-Orakel verspricht nur noch einen Regentag und danach mehrere Sonnentage - genau passend für den T.L.H.

 

 

     Nachts klart es auf  -  am Morgen  0 Grad und Eiskristalle auf dem Auto.

 

 

 

 

 

 

 

     Morgensonne am Pinware-River

 

 

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  2. Etappe

  Von Pinware bis kurz hinter Port Hope Simpson  ( KM 252  Σ 356 )

 

  RED BAY   -   Weltkulturerbe besichtigen   -   National Historic Site

 

      RED BAY war vor rund 400 Jahren

     eine wichtige Walfangstation baskischer Fischer.

 

     Teile und Ausrüstungsgegenstände

     eines großen Wahlfangschiffes wurden

      in aufwändigen Tauchgängen

     vom Meeresboden gehoben.

 

 

 

 

                                                                                                                                                                     Borduhr

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     T.L.H.   kurz hinter RED BAY

 

     Noch 540 Kilometer Schotterpiste bis  GOOSE BAY

 

 

 

 

 

 

 

 

  PORT HOPE SIMPSON:  Erinnerung ans Tanken                                                    und                                                                                Blick auf den  ALEXIS RIVER

 

  Bald danach Ü-Platz neben dem T.L.H   ( N52°35'12" W56°21'59" )

  Bei -2°:                                                                               Von dunkel zu hell        und        von fest zu flüssig

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  3. Etappe:

  Von nördlich  PORT HOPE SIMPSON bis südöstlich von HAPPY VALLEY - GOOSE BAY   ( 327 KM  Σ 683 )

 

  Mittagspause

 

  Begegnungen                                                                                     Fifth-Wheeler    -    Big-Wheeler

 

  Ü-Platz südöstlich von   GOOSE BAY  ( N52°50'22" W60°08'02" )

  Viele Baustellen, denn der T.L.H. wird verbreitert und parallel dazu eine Stromtrasse gebaut

  Piste insgesamt in gutem Zustand

  Funk: VO2/DJ8QP  @ LOCATOR FO92wu   -  schlechte Bedingungen

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  4. Etappe: 

  Von südöstlich  GOOSE BAY  bis östlich von   CHURCHILL FALLS  ( KM 444   Σ 1127 )

  GOOSE BAY ...

  Regenwetter    -   einkaufen

  Schöne Sandstrände an den Flüssen

  Großer Flugplatz, der bis vor ein paar Jahren auch von der Bundeswehr genutzt wurde.

 

  Abstecher nach  NORTH WEST RIVER zum

  LABRADOR INTERPRETATION CENTRE

  Sonderausstellung Hunde                                                              Neufundländer                                                                                                        Labrador-Huskies

 

     Dauerausstellung  Innuits

 

     Sehr umfangreiche Information über die Geschichte

     Labradors und

     das Leben der Ureinwohner

 

 

 

 

 

 

 

    Tee-Puppen

  

    Als die Innuits von den Europäern

    den Tee übernahmen waren

     'Transportbehälter' gefragt, die man sowieso dabei hatte:

 

     Die Spielzeugpuppen der Kinder!

 

    War der Tee verbraucht,

    wurden sie mit trockenem Gras gefüllt.

 

 

 

     Diese VIER - Beiner kamen zu uns her!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Viel Schwerverkehr und riesige Baustellen-Lager, denn an den  Muskrat Falls  wird ein Kraftwerk gebaut

  mit den dazugehörenden Leitungstrassen

  Wetter: Vom Dauerregen zum Schauerregen

 

 Ü-Platz östlich von   CHURCHILL FALLS   ( N53°32'40"  W63°54'30" )

 

  Herbst-Nebel                                                                                                                Herbst-Rot

  Herbst-Gelb                                                                                                                Herbst-Nässe

 

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  5. Etappe  

  Von östlich  CHURCHILL FALLS  bis östlich von  LABRADOR CITY ( 240 KM   Σ 1367 )

 

     CHURCHILL FALLS ...

     ... ein Kraftwerksort  -  tanken

 

     Eines der weltgrößten Wasserkraftwerke mit 5.428 MW -

     die Generatoren sind wetterfest tief unter der Erde.

 

     Heuer keine Besichtigung möglich

 

 

 

     Zwei Adler im Strommasten-Nest

 

 

 Wanderung zum HAMILTON FALL  ( N53°36'01" W64°18'54" )

 

     Fallhöhe 245 ft

 

     Das meiste Wasser muss nun aber durch die Turbinen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Ü-Platz östlich von  LABRADOR CITY auf dem  'BLUEBERRY HILL'  ( N52°56'48" W66°45'41" )

 

      Schöne Lage - in der Ferne die Lichter von Labrador City

 

      Der Hügel macht seinem Namen Ehre:

      Blaubeeren  -  dazu  Preiselbeeren für Marmelade!

 

 

 

 

 

     Funk:  VO2/DJ8QP  @ LOCATOR FO62ow  -  prima Standort

 

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  6. Etappe

  Von   LABRADOR CITY  bis zum Kratersee   MANICOUAGAN   ( KM 326  Σ  1693 )

  Kurz hinter  LABRADOR CITY  beginnt die Provinz Quebec

  Nun wieder alles in Französisch und die Uhr um eine Stunde zurück stellen

 

  Große Waldbrandgebiete vergangener Jahre

 

 

     FERMONT ...

     Bergwerksort  -  tanken

 

 

 

 

 

 

 

     190 Tonnen Nutzlast

 

  Durch das fast 70 Kilometer große Gebiet der Eisenerzminen  -  im Tagebau werden ganze Berge abgetragen

  Alles für den Bergbau:                                                                       Extra breit       und       extra lang:  3 Loks und 200 Waggons 

 

 

 

     Ü-Platz am Ufer des   MANICOUAGAN  -  Sees  ( N51°07'43" W68°19'36" )

 

     Rund 60 Kilometern Durchmesser hat der Krater und

     entstanden ist er vor etwa 200 Millionen Jahren.

 

 

 

     Bergig und kurvenreich die weitere Strecke

 

 

  

      Lagerleben:

     Gas umfüllen vom weißen  Canadian Propanecylinder

      in die blaue europäische Flasche,

     die in unser Gasfach passt.

 

 

 

 

     Besonders schnell geht es,

     wenn die obere Flasche Wärme bekommt,

     die untere hingegen mit kaltem Wasser

     abgekühlt werden kann.

 

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     7. Etappe

    MANICOUAGAN - See    >  BAIE COMEAU    ( KM 297  Σ 1990 )

 

 

 

 

 

 

 

 

     Glatte Gravel-Piste - fast wie geteert!

 

 

     Kraftwerk MANIC 5

 

     - 1.064 MW Leistung

     - Staumauer mit 214m Höhe

 

     Zu spät im Jahr für eine Besichtigung

 

 

 

 

 

 

     Kraftwerk MANIC 2

 

     -  1.145 MW Leistung

 

     Laufrad einer Francis-Turbine

     -  5 Meter Durchmesser

     -  2,2 Meter hoch

     -  57 Tonnen schwer

 

 

 

 

  Ü-Platz am Camping MANIC 2 am Stausee des gleichnamigen Kraftwerks  ( N49°19'16" W68°22'24" )

  Nur noch 25 Kilometer bis zur Küste nach  BAIE COMEAU, wo der T.L.H. endet.

  Pisten und geteerte Abschnitte waren in überwiegend gutem Zustand  -  kein Steinschlagschaden!

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  14. September 2015

  Ab nun heißt es   "GO WEST"

 

 Allerdings dem Regen entgegen ...                                                                                           ... am St. Lorenz Strom entlang

 ... durch QUEBEC ...

  ... passend zum Wetter  -  Hydravion                                                       ... die Sonne kommt durch                         ... Windschutzscheiben-Fan-Post  in  TROIS RIVIÈRES

  ... durch MONTRÉAL   - ab nun wieder auf dem T.C.H. -   ...  und die Hauptstadt OTTAWA  ...

  ... zum Camping CEDAR LAKE   -   ( N45°33'11" W77°01'33" )                                  ... weiter nach Ontario:  ProvPark CHUTES     -   ( N46°13'04" W82°04'23" )

  Baden mit Sonnenuntergang                                                                                        Tagsüber 32°  -  Wanderung am  River aux Sables   -   Reherlfund                                                                           

 

  17. September 2015

  LAKE SUPERIOR   ( N46°58'21" W84°45'43" )

  Weltgrößter See mit 22.000 km² Fläche

  Eigentlich nur Mittagspause, aber weil's ein schöner Platz ist: Genug für heute!

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

      Ground Sqirrel 

     Trägt emsig Wintervorräte in seinen Erdbau

 

 

     Nationalpark  PUKASKWA  ( N48°35'27" W86°17'41" )

 

    Am Nachmittag wandern ...

 

     ... dann Funk: VE3/DJ8QP   @ VEFF-078   LOCATOR: EN68uo

 

 

 

 

 

 

 

 

  Kurzbesuch im NEYS Provinzpark  -  hier war ein Lager für deutsche Kriegsgefangene und internierte Japaner.

 

  Am Nordufer des LAKE SUPERIOR                                                                           Übernachtung auf einer Waldlichtung     

                                                                        

 

     Die nächste Zeitzone ...  

 

     ... um  WINNIPEG  (MB)  herum

 

     Kanadagänse auf dem Zug nach Süden

     - in der Luft, auf den Seen, auf den Feldern

 

 

 

 

 

  Provinz  MANITOBA  -  noch eine Zeitzone und endlose Felder                                      Zwölf Reifen und viel Kraft

  Das Getreide ist schon geerntet, nun ist der Raps dran                          

 

   In     MOOSE JAW  (SK)    -    Mac the Moose                                                            'Go West'   -   Prärie in Saskatchewan

 

    

     ... westlich  REGINA  (SK)   -  endloses, hügeliges Grasland

 

 

 

 

 

 

 

 

     Ü-Platz am T.C.H.    ( N50°08'07" W108°25'02"

 

 

     In  MEDICINE HAT  (AB)  

     runter vom T.C.H. und nach Südwesten zur US-Grenze

 

 

 

 

 

     In den  BADLANDS

     viele Bewässerungsanlagen,

     Getreideanbau, Viehzucht und Erdöl

 

 

 

  24. September 2015

  OLD MAN RIVER   bei    PINCHER CREEK                                                               Auf dem Weg zur Grenze nach MONTANA

  Ü-Platz  ( N49°33'32" W113°52'30" )  @ 1000m

  In der Ferne die Rocky Mountains

 

  Ausreise Kanada:

  Keine Passkontrolle, kein Ausreisestempel, keine Fahrzeugkontrolle ...  einfach durchfahren!

  Der Grenzpolizist meinte lachend: "You are coming to the Real World!"

 

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INHALTSVERZEICHNIS   NORDAMERIKA   SEITENANFANG   WEITER  ZU  USA I  1

ENDE -- NORDAMERIKA -- ΣΣ 18.800 KM -- KANADA  I. -- ΣΣ  18.800 KM -- Teil 6 -- 6.590 KM ------------------------- FUNK: VO2/VE3 -- Σ 154 QSOs -- ΣΣ 7.102 QSOs ---------